Essen und Trinken

© Gina-Marie Burgdorf

Die Hochschulgastronomie des Studierendenwerks Hannover verfolgt das Ziel, auf dem Campus der Leibniz Universität Hannover ein nachhaltiges, ausgewogenes und bezahlbares Verpflegungsangebot bereitzustellen.

In der gastronomischen Versorgung wird, soweit möglich, auf regionale und saisonale Produkte zurückgegriffen. Zum Beispiel wird Fleischware aus der Region bezogen und auf die Haltungsform der Tiere ebenfalls geachtet. Der Fokus liegt darauf, möglichst wenig Convenience-Produkte und Zusatzstoffe zu verwenden. Pasta sowie Spätzle sind hausgemacht und durch Ei freie Rezepturen auch für vegane Gerichte geeignet.

Das vegetarische und vegane Angebot wurde in den vergangenen Jahren kontinuierlich erweitert. Täglich steht mindestens ein veganes Gericht auf dem Speiseplan. Bei Getränken kann außerdem zwischen Kuhmilch und dem Haferdrink als vegane Alternative gewählt werden. Einen zusätzlichen Impuls setzen die Aktionswochen der Mensen, etwa im Rahmen des „Veganuary“ oder der hochschulweiten Nachhaltigkeitswoche. Sie laden zum Ausprobieren ein, machen pflanzenbasierte Küche sichtbar und tragen dazu bei, Hemmschwellen und Vorurteile gegenüber vegetarischer und veganer Ernährung abzubauen.

Seit 2021 werden besonders klimafreundliche Gerichte als „KlimaTeller“ gekennzeichnet. Diese verursachen mindestens 50 Prozent weniger CO₂-Emissionen als der Durchschnitt vergleichbarer Gerichte. Grundlage ist eine datenbasierte Berechnung der Emissionen entlang der eingesetzten Zutaten. Ergänzend werden seit Anfang 2025 alle angebotenen Gerichte in einer fünfstufigen Bewertungsskala eingeordnet. Diese gibt Aufschluss über den CO₂-Fußabdruck aller Gerichte.

Die Hochschulgastronomie hat des Weiteren eine bedarfsgerechte Produktionsplanung zum Ziel. Die hergestellten Mengen sollen sich möglichst genau am tatsächlichen Bedarf ausrichten und so Lebensmittelabfälle bereits im Vorfeld reduzieren. Da Lebensmittelreste jedoch nicht vollständig vermieden werden können, kooperiert das Studentenwerk Hannover mit dem Foodsharing e.V., damit überschüssige, aber noch genießbare Speisen, eine Verwendung finden.

Darüber hinaus arbeitet das Studentenwerk Hannover mit der App „WasteSide" zusammen. Sie wurde von Studierenden entwickelt und macht mit kleinen Challenges wie „Teller leer essen“ oder „veggie wählen“ nachhaltiges Verhalten in der Mensa sichtbar. Durch erfolgreich abgeschlossene Challenges werden Punkte gesammelt, die gegen Prämien - wie zum Beispiel einen Kaffee - eingetauscht werden können. 

Die Speisepläne werden digital auf Bildschirmen vor Ort und in der App „Studifutter“ bereitgestellt, sodass der Papierverbrauch reduziert wird.

Es werden verstärkt nachhaltige Verpackungen und/oder Mehrwegprodukte eingesetzt. Der Mehrweg-Kaffeebecher „KeepCup“ als Alternative zum Einweg-Pappbecher kann für 9,50€ erworben werden. Natürlich können alle Gäste auch ihren eigenen Mehrwegbecher mitbringen und befüllen lassen. Auf jedes Heißgetränk im Mehrwegbecher gibt es 10 Cent Rabatt. Zudem wurde das Pfandbecher-System „Hannoccino“ auf der Expo Plaza integriert. In Zukunft soll es auf weitere Betriebe ausgeweitet werden. Durch praktische Mehrweg-Schalen gibt es das Essen in den Mensen auch ohne Verpackungsmüll „to go“ zur Mitnahme, die für 7€ Pfand geliehen werden können. Gäste können aber auch eigene Mitnahme-Boxen mitbringen. 

Das gastronomische Angebot wird im Austausch mit Studierenden und Hochschulen fortlaufend überprüft und weiterentwickelt, um das Essen und Trinken auf dem Campus nachhaltiger zu gestalten. 

Einen Überblick über alle Mensen und Cafés an der Leibniz Universität Hannover finden Sie hier:

Aktuelle Informationen zum Thema Nachhaltigkeit des Studentenwerks entnehmen Sie folgender Website: