Weniger Abregeln durch mehr Flexibilität im Energiesystem

Wie teuer die Energiewende wird, hängt auch davon ab, wie Überschussstrom durch Elektrolyseure und Batteriespeicher genutzt werden kann

Authored by

Alexander Maximilian Mahner, Raphael Niepelt, Rolf Brendel

Abstract

Um die Ziele des deutschen Klimaschutzgesetzes zu erreichen, ist eine signifikante Umstellung des deutschen Energiesystems notwendig. Zukünftig sollen große Anteile der benötigten Energie aus Wind- und Sonnenenergie stammen. Mit steigenden Anteilen erneuerbarer Energien gewinnen Flexibilitäten im Energiesystem an Bedeutung, um die fluktuierende Einspeisung aus Windenergie- und PV-Anlagen ausgleichen und nutzen zu können. Elektrolyseure und Batteriespeicher können die benötigte Flexibilität bereitstellen und sind daher entscheidend für die Gesamtsystemkosten der Energiewende. In der vorliegenden Studie wird ein Szenario für das zukünftige Energiesystem entworfen, das sich an den aktuellen politischen Zielen orientiert. Es wird untersucht, wie bedeutend Flexibilitäten künftig sind und welche Anforderungen an sie gestellt werden. Ausgehend vom heutigen Energiesystem wird ein Transformationspfad bis zum Jahr 2050 betrachtet und volkswirtschaftlich optimiert. Der Ausbau der erneuerbaren Energien orientiert sich dabei an den aktuellen gesetzlichen Vorgaben. Betrachtet wird nicht nur der quantitativ benötigte Ausbau, sondern auch die räumliche Verteilung von Flexibilitäten. Hierzu wird Deutschland im Modell in Regionen unterteilt.

Details

Organisation(s)
Solar Energy Section
External Organisation(s)
Institute for Solar Energy Research (ISFH)
Type
Slides of scientific presentations
Publication date
2025
Publication status
Published
Sustainable Development Goals
SDG 7 - Affordable and Clean Energy
Electronic version(s)
https://doi.org/10.15488/18416 (Access: Open )