Lehre
Studiengänge

Studiengänge mit Bezug zur Nachhaltigkeit

Durch die Notwendigkeit einer gesellschaftlichen Transformation hin zu mehr Nachhaltigkeit und der damit verbundenen Bedeutung von Umwelt- und Klimaschutz steigt auch die Nachfrage nach qualifizierten Absolventinnen und Absolventen mit entsprechenden Kompetenzen. Daher bietet auch die Leibniz Universität Hannover eine Reihe von Studiengängen über alle Fakultäten hinweg mit Nachhaltigkeitsbezug an. Im Folgenden werden einige ausgewählte exemplarisch aufgeführt. Dabei verfolgt die Darstellung nicht das Ziel der Vollständigkeit, sondern möchte vielmehr die vielfältigen Bezüge zum Thema Nachhaltigkeit im Studienangebot der Leibniz Universität Hannover veranschaulichen.  

Informationen zu einzelnen Studiengängen oder dem gesamten Studienangebot der Leibniz Universität Hannover finden Sie auf dieser Seite.


Nachhaltige Ingenieurwissenschaft (B. Sc.)

Mit dem Studiengang Nachhaltige Ingenieurwissenschaft verfolgt die Fakultät für Maschinenbau das Ziel, Ingenieurinnen und Ingenieure von morgen auszubilden, die sowohl über ein solides ingenieurwissenschaftliches Wissen als auch über ein essenzielles Verständnis von sozialer, ökologischer und ökonomischer Nachhaltigkeit verfügen, da nur durch die interdisziplinäre Vernetzung Herausforderungen wie Ressourcenverschwendung, die Entwicklung intelligenter Materialien, das Ablösen veralteter Produktions- und Wirtschaftsweisen oder auch Innovationen in der Kreislauftechnologie generationsübergreifend und strategisch angegangen werden können. Nachhaltige Ingenieurwissenschaft bringt die Fundamente der Technikwissenschaften mit den Grundlagen der Nachhaltigkeitswissenschaften zusammen.

Energietechnik (B. Sc.)

In Anbetracht von Klimawandel, wachsender Erdbevölkerung und Naturkatastrophen gewinnt die Frage nach nachhaltiger Deckung des Energiebedarfs an Dringlichkeit. Der elektrischen Energie kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Entsprechend wächst der Bedarf an exzellenten, interdisziplinär ausgebildeten Ingenieurinnen und Ingenieuren. Der Studiengang Energietechnik ist ein interdisziplinärer Bachelorstudiengang mit gleichen Anteilen aus der Elektrotechnik und dem Maschinenbau. Studierende erhalten eine breite, wissenschaftlich fundierte Ausbildung, die mit praktischen Aspekten verbunden wird. 

Meteorologie (B. Sc.)

Der Bachelorstudiengang dient vornehmlich der wissenschaftsorientierten Grundausbildung. Auf der Basis von Veranstaltungen zu den im Studium benötigten Grundlagen in Physik und Mathematik wird im Bachelorstudiengang Meteorologie ein Überblick über die Bereiche der Atmosphärenphysik bzw. Meteorologie gegeben. Außerdem gibt es die Möglichkeit einer anwendungsorientierten meteorologischen Spezialisierung. Auf Exkursionen können die Studierenden erstmals Ihre theoretischen Kenntnisse zur Einordnung und Analyse von Wetterereignissen praktisch anwenden. Die Bachelorstudiengang dient dazu, den Übergang in einen folgenden Masterstudiengang oder in eine berufliche Tätigkeit zu ermöglichen.

Landschaftsarchitektur und Umweltplanung (B. Sc.)

Das Studium der Landschaftsarchitektur und Umweltplanung vermittelt auf der Grundlage natur-, sozialwissenschaftlicher und künstlerischer Methoden die räumlich-planerische Entwicklung von Stadt und Land. Inhaltliche Schwerpunkte liegen auf dem kreativen Erforschen und Verändern von Lebensräumen gemäß den aktuellen Herausforderungen im nationalen und globalen Kontext. Im Studium werden Persönlichkeiten ausgebildet, die Qualitäten im Spannungsfeld von Stadt und Land erkennen, kommunizieren, erhalten und erzeugen können. Das Arbeitsspektrum reicht von der räumlichen Transformation von urbanen Freiräumen, über städtebauliche Planungen bis hin zur Entwicklung großräumiger Landschafts- und Naturschutzkonzepte im ruralen Raum. Voraussetzung ist ein grundsätzliches Engagement für Stadt und Land, dem Spannungsfeld von Natur und Kultur, eine forschende Neugier gegenüber Orten und deren menschlichen, tierischen und pflanzlichen Bewohnern, das Interesse an räumlicher Veränderung und die Bereitschaft, dies in der Öffentlichkeit durch Bild, Wort und Schrift zu kommunizieren. Der Schwerpunkt der Ausbildung liegt auf praxisnahen Studienprojekten, die in Verknüpfung mit Seminaren, Vorlesungen und Exkursionen den Studierenden Grundlagen auf dem Weg zum Berufsstand des Landschaftsarchitekten/-in und Umweltplaners/-in vermitteln. Die Ausbildung ist breit gefächert; sie umfasst ökologische, soziale, technische, historische, politische und gestalterische Fragestellungen des Berufsfeldes in allen Maßstäben.

Geodäsie und Geoinformatik (B. Sc.; M. Sc.)

Wie schnell schmilzt das Eis an den Polen? Wo genau hat sich die Erde beim Erdbeben bewegt? Wie lässt sich Klimaschutz in die Stadt- und Regionalplanung einbringen? Wie machen wir nachhaltige Mobilität für alle möglich? Geodätinnen und Geodäten geben messbare Antworten. Sie entwickeln und nutzen Messmethoden wie GPS, Laserscanning und Roboter, und erzeugen Karten, Pläne, 3D-Modelle bis hin zu Navigationssystemen. Die 

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