Vortrag am 20. November 2025 an der Leibniz Universität Hannover diskutiert den Aufschwung der Wärmepumpe – und was ihn behindert
Steigender Energiebedarf, begrenzte Ressourcen, Klimawandel – das Wissenschaftsjahr, ausgerufen vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt, widmet sich 2025 dem Thema „Zukunftsenergie“ und stellt die Frage: Auf welche Energieformen werden wir in Zukunft zurückgreifen können? Die Leibniz Universität Hannover (LUH) hat in den vergangenen Monaten Bürgerinnen und Bürger zu vielfältigen Veranstaltungsformaten eingeladen, die Einblicke in aktuelle Forschung rund um Energiethemen gegeben haben. Ein weiterer Vortrag des Instituts für Soziologie findet am Donnerstag, den 20. November 2025, statt. Die 90-minütige Veranstaltung mit dem Titel „Die Energiewende populär machen. Was wir aus der Diffusionsforschung lernen können“ bietet Raum für Diskussionen. Sie beginnt um 10.15 Uhr im Seminarraum V108, Gebäude 3109, Schneiderberg 50. Es referieren Dr. Ina Rust (Leibniz Universität Hannover) und Dr. Jens Clausen (Borderstep Institut).
Zum Vortrag
Waren 2017 in Deutschland 90.000 Wärmepumpen eingebaut, so stieg die Zahl durch staatliche Informations- und Förderkampagnen auf 356.000 in 2023. Das Ziel von 500.000 Pumpen pro Jahr konnte bisher nicht erreicht werden – verhindert unter anderem durch die mediale „Heizungshammerkampagne“. Damit haben Protagonisten der fossilen Energien und mit ihnen verbündete Parteien den Aufschwung der Wärmepumpe gestört. Nur: Ist das der einzige Grund für die Entwicklungen? Wie laufen die Mechanismen der Diffusion von Technik? Das untersucht der Vortrag am Beispiel der Wärmepumpe.
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