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Energieversorgung

Europäische Union fördert Bau von Photovoltaik-Anlagen auf der Universität


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LEIBNIZ UNIVERSITÄT HANNOVER PLANT AUF DEN GEBÄUDEN 3701, 3702, 3703 JEWEILS EINE PHOTOVOLTAIKANLAGE ZU ERRICHTEN

Flachdächer eignen sich bestens für die Installation von Photovoltaik Anlagen. Schon nach wenigen Monaten haben sie die Menge der Energie erzeugt, die zu ihrer Produktion notwendig war. Das schützt das Klima und lässt die Energiekosten sinken, insbesondere wenn der Strom im gleichen Gebäude verbraucht werden kann. Vor diesem Hintergrund soll die dezentrale Energieversorgung der Universität ausgebaut und die Erzeugung regenerativer Energien weiter vorangetrieben werden. Insbesondere in dieser Hinsicht ist sich die LUH in ihrer Position als Bildungsträger ihrer Vorbildfunktion bewusst und möchte deshalb weitergehend in Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz investieren.

Bei den Gebäuden 3701, 3702 und 3702 handelt es sich um zusammengehörende Gebäude der Universität, wie dem nachfolgenden Lageplan zu entnehmen ist. Die drei Gebäude sind durch jeweils einen Transformator mit Niederspannungshauptverteilung an das unieigene Stromnetz angeschlossen, welches an einem zentralen Einspeisepunkt durch den Energieversorger versorgt wird. 

Die in dieser Maßnahme geplanten Anlagen sind mit einer Gesamtleistung von 174 kWp ausgelegt. Sie dienen dabei vorrangig der Eigenversorgung der jeweiligen Gebäude und dazu, die Betriebskosten und CO2-Emissionen durch die elektrische Energieversorgung zu reduzieren. Auf diese Weise kann mit den geplanten Photovoltaik-Anlagen die zielgerichtete Steigerung der Energieeffizienz in den jeweiligen Gebäuden und gleichzeitig im Verbund der Liegenschaften der Universitätherbeigeführt werden. 

Die Leibniz Universität Hannover bezieht bereits seit 2017 100% Ökostrom und leistet damit einen entscheidenden Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung. Mit den geplanten PV-Anlagen reduziert sich der Strombezug der gesamten Universität und der Ökostrom kann an einem anderen Ort genutzt werden. Durch den Bau der Photovoltaikanlagen mit einer Reduktion des jährlichen Strombezugs von 144 MWh. Das entspräche etwa 90 Tonnen CO2 bei einem typischen Energiemix.

Dieses Projekt wird mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert.